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Leistung
Technischer Hausmeisterdienst
Der regelmäßige Blick aufs Haus: kontrollieren, ablesen, kleine Dinge sofort erledigen und Größeres melden, bevor daraus ein Schaden wird.
Umfang
Was zum Kontrollgang gehört
Der genaue Umfang wird am Objekt festgelegt und im Angebot benannt — damit später niemand raten muss, was beauftragt war.
Der technische Hausmeisterdienst ist die Leistung, die man am wenigsten sieht und am schnellsten merkt, wenn sie fehlt. Kein Bewohner bemerkt einen Kontrollgang, bei dem alles in Ordnung war. Aber jeder bemerkt das dunkle Treppenhaus, die klemmende Haustür und die Tonne, die drei Tage an der Straße steht. Der Wert liegt darin, dass Kleinigkeiten klein bleiben.
- 01 KontrollgängeTreppenhaus, Keller, Dachboden, Außenanlagen und Technikräume in Augenschein nehmen — Zustand, Auffälligkeiten, Ordnung.
- 02 ZählerablesungWasser, Wärme und Strom der Gemeinschaftsflächen zu vereinbarten Terminen, mit Weitergabe der Werte an die Verwaltung.
- 03 BeleuchtungLeuchtmittel in Treppenhaus, Keller und Außenbereich prüfen und wechseln, Bewegungsmelder und Zeitschaltungen kontrollieren.
- 04 Schließanlage & TürenHaustür, Kellertüren und Tore auf Funktion prüfen, Schließbleche und Beschläge nachstellen, Schwergängigkeit melden.
- 05 TonnendienstBehälter zur Leerung heraus- und wieder hereinstellen, Standplatz sauber halten, Fehlwürfe melden.
- 06 KleinreparaturenWas mit Bordwerkzeug erledigt ist, wird direkt erledigt — ohne zweiten Termin und ohne separate Anfahrt.
Aufwand
Was den Aufwand bestimmt
Einen Festpreis am Telefon gibt es nicht — nicht aus Prinzip, sondern weil diese Punkte ihn bestimmen und man sie sehen muss. Nach der Begehung steht er schriftlich fest.
| Anzahl der Parteien | Ein Haus mit acht Wohnungen erzeugt mehr Bewegung, mehr Müll und mehr Meldungen als eines mit vier — unabhängig von der Quadratmeterzahl. |
|---|---|
| Turnus | Wöchentlich, 14-täglich oder monatlich. Der wöchentliche Gang kostet mehr, verhindert aber die Schäden, die zwischen zwei monatlichen Terminen entstehen. |
| Technik am Objekt | Zählerschränke, Tiefgaragentor, Schließanlage, Aufzug im Sichtbereich — je mehr zu kontrollieren ist, desto länger der Gang. |
| Tonnendienst | Anzahl der Behälter, Entfernung zwischen Standplatz und Straße, und ob der Standplatz abgeschlossen ist. |
| Lage | Innenstadtobjekte mit schwieriger Parksituation binden Zeit, bevor die Arbeit überhaupt anfängt. |
Klare Grenzen
Wo der Hausmeisterdienst endet
Arbeiten, die in ein zulassungspflichtiges Handwerk fallen — Eingriffe in Elektro-, Gas- oder Heizungsanlagen etwa — gehören zum Fachbetrieb, nicht zum Hausmeisterdienst. Wir erkennen und melden solche Fälle, führen sie aber nicht selbst aus. Das ist keine Einschränkung, sondern der Grund, warum eine Meldung von uns belastbar ist.
In der Praxis
Ein Kontrollgang von außen nach innen
Kein Werbetext, sondern die Reihenfolge, in der tatsächlich gearbeitet wird. Wer weiß, was passiert, kann auch beurteilen, ob es passiert ist.
- Außenbereich: Zugänge frei, Beleuchtung intakt, Müllstandplatz in Ordnung, keine abgestellten Gegenstände auf Fluchtwegen.
- Haustür und Klingelanlage: Schließt sie selbstständig? Sitzen die Namensschilder? Funktioniert der Türöffner?
- Treppenhaus von oben nach unten: Beleuchtung, Fensterschließer, Handläufe, Zustand der Flächen.
- Keller und Technikräume: Feuchtigkeit, Geruch, Zählerstände, freie Wege.
- Kleinreparaturen direkt erledigen — Leuchtmittel, Beschläge, Schrauben.
- Was bleibt, wird notiert und gemeldet: mit Ort, Beschreibung und auf Wunsch Foto.
Häufige Fragen
Kurz beantwortet.
Wie oft kommt der Hausmeister?
Das hängt vom Objekt ab. Bei Mehrfamilienhäusern ist ein wöchentlicher Kontrollgang üblich, bei kleineren Objekten auch 14-täglich. Der Turnus wird im Angebot festgelegt und nicht nach Bedarf ausgelegt.
Sind die Kosten umlagefähig?
Die laufende Betreuung ist nach § 2 Nr. 14 BetrKV grundsätzlich umlagefähig, Reparaturen nicht. Beides wird getrennt aufgeführt.
Bekommen Mieter Ihre Nummer?
Nur wenn die Verwaltung das ausdrücklich will. Sonst laufen Meldungen über die Verwaltung, damit Sie den Überblick behalten.
Passt dazu
Aus einer Hand
ist weniger Aufwand.
Wer schon vor Ort ist, braucht für die nächste Aufgabe keine zweite Anfahrt — das ist der ganze Vorteil eines Ansprechpartners für alle Gewerke.
Nächster Schritt
Beschreiben Sie kurz Ihr Objekt.
Am Telefon lässt sich meist schon sagen, was sinnvoll ist und was es ungefähr kostet.